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	<title>89 rockt!</title>
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	<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 22:28:41 +0000</pubDate>
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		<title>Main</title>
				
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 08:06:16 +0000</pubDate>

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	89 ROCKT! – Popmusik als Zugang zu historischem bzw.
 historisch-politischem Lernen


WORUM ES GEHTMusik – davon sind wir überzeugt – ist ein hervorragendes Tool, um Geschichte zu verstehen und zu vermitteln. Songs sind zunächst einmal historische Quellen. Sie erzählen uns etwas über die Zeit, in der sie entstanden sind. Sie können aber auch über Raum und Zeit hinweg Geschichten erzählen. Songs können uns emotional berühren oder auch irritieren. In dieser doppelten Weise eröffnet populäre Musik einen Zugang zum Verstehen von Geschichte und ist zugleich Ausgangspunkt für die Reflexion von Vergangenheit und Gegenwart. 
Das wollen wir für die Vermittlung von Geschichte zu 1989/90 und zur Transformationszeit produktiv machen. Zahlreiche Musiker*innen haben sich mit dem gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland in ihren Liedern und Songs auseinandergesetzt. Viele davon sind auf der Website www.89goespop.de zusammengetragen. Wir haben daraus Songs exemplarisch ausgewählt und Lernmodule entwickelt, die sowohl für die schulische wie die außerschulische Bildungsarbeit geeignet sind. 

Infos zur&#38;nbsp; Arbeit mit der Website findet ihr hier.&#38;nbsp;

WAS WIR BIETEN

Ideen, um mit Songs historisches Lernen über die Transformationszeit (1990er/2000er Jahre) anzuregeneinen niedrigschwelligen Zugang zu historischen ThemenKontextwissen durch Info- und Hintergrundtextekonkrete Vorschläge für die Arbeit mit Songs in unterschiedlichen Zeitfenstern an schulischen wie außerschulischen Lernorten (dazu passende Arbeitsblätter zum Herunterladen)Anregungen, weiter mit Musik als historischer Quelle zu arbeiten. Weitere Ideen kann man sich auf der Webseite www.89goespop.de&#38;nbsp;holenWeitere Module sind geplant. In diesen soll es bspw. um weibliche Perspektiven auf den Umbruch gehen und das Thema “Ost/West” und Stereotype aufgegriffen werden – to be continued...


WER WIR SIND

Die Website entstand durch die Zusammenarbeit von&#38;nbsp;Juliane Brauer (Bergische Universität Wuppertal) und Anna Lux (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). In das Projekt haben sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Umgang mit Geschichte eingebracht. Sie eint ihr Interesse für historische, kulturhistorische und didaktische Fragen sowie die Faszination für populäre Kultur und Songs.
Die Website wurde gebaut von Hannes Hirche (Leipzig), der uns auch in digitalen und ästhetischen (Gestaltungs)Fragen begleitet hat. 

Gefördert wurde das Projekt durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft, GZ: UP 14/1).





	

	



	

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		<title>HM A</title>
				
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 09:55:30 +0000</pubDate>

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&#38;nbsp;MODUL A&#38;nbsp;

 „Freiheit auf Lunge” – Wandel erfahren und dokumentieren

WANDEL ZWISCHEN ERFOLGS- UND VERLUSTGESCHICHTE&#38;nbsp;


 „Wir ziehen Freiheit auf Lunge” ist ein Zitat aus dem Song König der Hunde (2017) von Romano. Er bezieht sich auf die&#38;nbsp; 1990er und damit auf ein Jahrzehnt rasanten Wandels und widerstreitender Gefühle. Gerade Jugendliche waren hin- und hergerissen zwischen Freiheit und Haltlosigkeit. Selten gab es eine Zeit, in der Unsicherheit, Hoffnungen, große Erwartungen und Enttäuschungen so dicht zusammen lagen. Der politische und gesellschaftliche Wandel hatte gerade für Kinder und Jugendliche unmittelbare Auswirkungen.


Die 1990er Jahre sind das Jahrzehnt der Transformation, des umfassenden Wandels der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung. Es veränderte sich vor allem für die Menschen aus der ehemaligen DDR der komplette Alltag. Während mittlerweile sehr gut die Transformation des politischen und wirtschaftlichen Systems erforscht worden ist, bleiben aber die persönlichen Erfahrungen des Wandels noch weitgehend unbeachtet. 


 &#60;img width="3507" height="2430" width_o="3507" height_o="2430" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/228e4235bc75656dce277861a724a00a1e24409acb30e72830e43558348a35b3/zu-4_Konsum_Notbohm.jpg" data-mid="118257301" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/228e4235bc75656dce277861a724a00a1e24409acb30e72830e43558348a35b3/zu-4_Konsum_Notbohm.jpg" /&#62;
Viel und Neues zu entdecken. Kosmetikverkauf in Leipzig, März 1990. Foto: Maria Notbohm
In der Popkultur sind es nun aber gerade diese persönlichen Erfahrungen von Aufbruch, Hoffnung oder Enttäuschung, die typisch für die 1990er Jahre sind. Diese Geschichten, Lieder oder Filme zeigen die langfristigen Auswirkungen und Übergänge in Schule, Familie, Freundschaft, Konsumverhalten – aber auch mit Blick auf Zukunftserwartungen.
Diese Veränderungen waren von den Menschen, vor allem den ehemaligen Bürger*innen der DDR, gefordert und begrüßt worden. Bald jedoch&#38;nbsp; (über)forderten sie viele auch. Die ursprüngliche Euphorie konnte schnell in Enttäuschung umschlagen. Statt der, von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl versprochenen „blühenden Landschaften“ gehörten bald Massenarbeitslosigkeit und Zukunftsängste zum Alltag vieler Menschen in den neuen Bundesländern. 


Hintergrund: Das Versprechen auf  „blühende Landschaften” und das Problem der Massenarbeitslosigkeit 

Einer der Hauptgründe für die Unsicherheits- und Enttäuschungserfahrung in der Zeit lag in der Fehleinschätzung der wirtschaftlichen Lage. In seiner Fernsehansprache vom 1. Juli 1990 anlässlich des Inkrafttretens der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion mit der DDR hatte&#38;nbsp; der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl prognostiziert: „Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln [.] Es wird niemandem schlechter gehen als zuvor – dafür vielen besser.“ Doch das Gegenteil war zunächst der Fall: 1993 besaßen weniger als 30 % aller ostdeutschen Beschäftigten noch den gleichen Arbeitsplatz wie vor der Wiedervereinigung. 80 % aller über 50-Jährigen hatten ihren Arbeitsplatz verloren.

JUGENDLICHE LEBENSWELTEN UM 1990
Während die Elterngeneration in den Nachwendejahren alle Aufmerksamkeit brauchte, um sich unter den geänderten Bedingungen zurecht zu finden, waren die 12- bis 16-Jährigen häufig auf sich selbst gestellt. Was der radikale gesellschaftliche Wandel und die Veränderungen im sozialen Umfeld, in den Familien und in anderen vertrauten Räumen für Jugendliche damals bedeutete, kommentiert bspw. der Rap-Musiker Romano in dem Song König der Hunde von 2017.&#38;nbsp;
Hier wird die Euphorie des Novembers 1989&#38;nbsp; kontrastiert mit den Erfahrungen der neuen, überwältigenden Konsumwelt. Das durchstrukturierte und organisierte Leben als Pionier wurde rasend schnell abgelöst von wesentlich verlockender scheinenden Möglichkeiten der Lebensgestaltung: „Pioniertuch im Müll, ich mache, was ich will“. Der Song reflektiert damit die Prozesse des Umbruchs und ihre Wahrnehmungen durch die sog. „Generation der Unberatenen“. 


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Hoffnungsfroh in die Zukunft? Szene in Leipzig, Frühjahr 1990. Foto: Maria Notbohm
Hintergrund: Die „Generation der Unberatenen”

Der Generationsforscher Bernd Lindner gab den nach 1975 geborenen Kindern der DDR das Label „Generation der Unberatenen”. Damit beschreibt er eine Generation, die sich weitgehend ohne Hilfestellung von Erziehungsautoritäten- und Institutionen (also Eltern, Pädagog*innen, Jugendorganisationen, Vereinen oder Medien) in dem Nachwendejahrzehnt orientieren musste. Weitere, inhaltlich zum Teil anders gelagerte, Bezeichnungen sind „Dritte Generation Ostdeutschland”&#38;nbsp; (als eine spätere Selbstbezeichnung) oder „Wendekinder”.


WANDEL ALS ZENTRALE MENSCHLICHE ERFAHRUNG THEMATISIEREN – WORUM GEHT ES IN DEN TEILMODULEN?

Unabhängig von den 1990er Jahren als einem Jahrzehnt grundlegender Veränderungen, ist Wandel (also die Veränderung im Verlauf von Zeit) eine zentrale menschliche Erfahrung. Schüler*innen sind damit täglich mit Wandel konfrontiert – &#38;nbsp;sei es durch einen Anbau an das gewohnte Schulgebäude oder durch neue Mitschüler*innen, die das gewohnte Gefüge von Freundschaft durcheinanderbringen können. Sei es durch die Erzählung von Eltern oder Großeltern, die nicht müde werden zu berichten, wie sich ein Platz oder ein Straßenzug verändert hat, dass der Blumenladen irgendwann geschlossen werden musste oder dass früher an der Stelle des Sumpfes ein kleiner idyllischer See gelegen hat.

Das Wandel-Bewusstsein, also die Einsicht darin, dass sich Strukturen, Systeme und Menschen im Laufe der Zeit verändern und dass das auch zukünftig so sein wird, ist eine zentrale Dimension des Geschichtsbewusstseins. Genau das adressieren die Teilmodule im Modul  „’Freiheit auf Lunge’ – Wandel erfahren und dokumentieren”. Sie unterbreiten Vorschläge, wie sich Jugendliche anhand der beiden Songs König der Hunde (2017) von Romano und Wind of Change (1990) von den Scorpions die spezifischen Erfahrungen von Wandel in den Nachwendejahren erschließen können. Über die Module bieten wir historisches Arbeiten mit und über Musik als Quelle an und adressieren zugleich die in Rahmenlehrplänen festgeschriebenen Kompetenzen historischen Lernens.

Die&#38;nbsp; Teilmodule orientieren sich am Zeitfenster schulischen Unterrichts. Sie lassen sich aber genauso gut in Workshops an außerschulischen Lernorten bearbeiten. Während das erste Teilmodul „Zukunftserwartungen im Wandel der Zeit“ vor allem auf die Analyse von Liedtext, Komposition und Musikvideo des Songs Wind of Change abzielt, will das Teilmodul „Wandel in Worte fassen“ die eigenständige Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Erfahrungen von Wandel anleiten. Hier arbeiten die Jugendlichen neben dem Song König der Hunde&#38;nbsp;mit literarischen Erinnerungen an die Wende- und Nachwendezeit und werden zum kreativen Schreiben angeleitet. 


Zum Weiterlesen (Auswahl):&#38;nbsp;
Kerstin Brückweh/Clemens Villinger/Katrin Zöllner: Die lange Geschichte der “Wende”. Geschichtswissenschaft im Dialog, Berlin 2020.

Judith Enders (Hg. u.a.): Dritte Generation Ost: Wer wir sind, was wir wollen, Berlin: Links Verlag, 2013.&#38;nbsp;
Thomas Großbölting: Wiedervereinigungsgesellschaft. Aufbruch und Entgrenzung in Deutschland seit 1989/90, Bonn 2020.
Bernd Lindner: Zwischen Integration und Distanzierung. Jugendgenerationen in der DDR in den sechziger und siebziger Jahren, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 45/2003).

Steffen Mau: Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2019.
Silke Röbenack: Der lange Weg zur Einheit– Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Ost- und Westdeutschland, Bonn 2020.












	

	


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&#38;nbsp;︎︎︎MATERIAL für LEHRENDE&#38;nbsp;


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 ︎︎︎ MATERIAL für LEHRENDE&#38;nbsp;









	
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		<title>HM B</title>
				
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 08:37:59 +0000</pubDate>

		<dc:creator>89 rockt!</dc:creator>

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&#38;nbsp;MODUL B&#38;nbsp;

Die 1990er Jahre freilegen   
ZUM VERHÄLTNIS VON VERGANGENHEIT UND GEGENWART


Das Modul rückt mit den 1990er Jahren eine Phase der Zeitgeschichte in den Blick, die historisch und erinnerungskulturell lange unscharf blieb. Es soll historische Einblicke liefern und dazu beitragen, die Bedeutung der 1990er Jahre für die Gegenwart zu reflektieren.
Aktuell erleben wir in der Popkultur ein Revival der 1990er Jahre. 90er Partys sind in und die seinerzeit als politisches Statement getragene Bomberjacke ist heute ein beliebtes Modeaccessoire (wie auf dem Foto oben). Die 1990er Jahre sind präsent – und irgendwie auch nicht. Der Titel des Moduls „Die 1990er Jahre freilegen” bezieht sich auf genau diese Schieflage. Wir haben uns den Titel von einem dicken Buch geliehen, das 2019 erschienen ist und „Das Jahr 1990 freilegen” heißt. In dem Buch geht es darum, mit vielen Fotos und Textausschnitten, zeitgenössischen Interviews und retrospektiven Überlegungen das Jahr 1990 aus den verschütteten Erinnerungen auszugraben – eben freizulegen – und mosaikhaft zusammenzusetzen.


 
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Bomberjacken im Sonderangebot, 2019. Foto: Privat
Hintergrund war die Beobachtung der Macher*innen, dass das Jahr 1989 in Erinnerung und Gedenken ausgesprochen präsent ist. Die Ereignisse von 1990 aber – die Wahlen im März, die Währungsunion, die Gründung der Treuhand-Anstalt, die deutsche Vereinigung selbst – weit weniger. Noch vager wird es im öffentlichen Erinnern, wenn es um die darauffolgenden Jahre, die sog. Transformationszeit, geht. Also um jene Zeit, die für nahezu jede*n Menschen in der DDR (unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer Lage und Wohnort) Veränderungen in der Lebenswelt bedeutete. Mit den neuen Freiheiten kamen neue Herausforderungen, Ängste, Sorgen und Probleme. Auf die Hoffnungen von 1989 folgten wenig später Aufbrüche und Neuorientierungen ebenso wie Enttäuschung und Desillusionierung. Die Spannungen, Konflikte und Krisen aus dieser Zeit prägten die ostdeutsche „Zusammenbruchsgesellschaft“ (A. Leistner/M. Wohlrab-Sahr). Und sie prägen die Wirtschafts- und Sozialstruktur, aber auch die politische Kultur im Osten bis heute. Es lohnt daher, die 1990er Jahre genauer anzuschauen, sie freizulegen, und sie als eine „Vorgeschichte der Gegenwart” (A. Doering-Manteuffel/L. Raphael) genauer in den Blick zu nehmen.

Hintergrund: Wirtschaftliche und soziale Transformation in Ostdeutschland und ihre Folgen
Die frühen 1990er Jahre waren im Osten Deutschlands von massiven Umbrüchen geprägt, die nahezu alle Lebensbereiche der Menschen betrafen. Die politisch-gesellschaftlichen Veränderungen gingen mit einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Transformation einher. Zentrale Probleme waren Massenarbeitslosigkeit und Abwanderung. Diese hatten kurz-, mittel- und langfristige Folgen für das gesamte gesellschaftliche Gefüge und die politische Kultur. Um die Radikalität der Transformation zu beschreiben, spricht der Historiker Ralph Jessen von dem Prozess als der „Revolution nach der Revolution“, während dem „in der konkreten Lebenswelt jedes Einzelnen das Unterste zuoberst“ gekehrt wurde.


&#60;img width="1191" height="825" width_o="1191" height_o="825" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/f80952a0f87bcdda24690c9b34e057629cef07bd2fad2e1db7363235f97e8eea/notbohm.jpg" data-mid="121256393" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/f80952a0f87bcdda24690c9b34e057629cef07bd2fad2e1db7363235f97e8eea/notbohm.jpg" /&#62;
Demonstration in Leipzig, 1990. Foto: Maria Notbohm
In diesem Modul richten wir den Blick auf zwei Themenfelder, die die 1990er Jahre mit Blick auf jugendliche Lebenswelten thematisieren: Gewalt und Rassismus als Erfahrung der Wende- und Nachwendezeit (Teilmodul 1) sowie Jugend und Umbruch (Teilmodul 2). Damit wird in diesem Modul auch das Spannungsverhältnis von Vergangenheit und Gegenwart reflektiert. Es geht also auch um die Frage, welche Folgen und Auswirkungen die 1990er Jahre auf die gegenwärtige Gesellschaft haben.

Teilmodul 1 „Baseballschlägerjahre“ setzt sich ausgehend von drei ausgewählten Songs mit Erfahrungen mit Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt in den 1990er Jahren auseinander. Sascha von den Toten Hosen und Fremd im eigenen Land von Advanced Chemistry erschienen beide 1992 und reflektieren aus unterschiedlichen Perspektiven die massive Zunahme von „Fremdenfeindlichkeit“ (ein zeitgenössischer Begriff) als „Schattenseite der deutschen Einheit”, wie es die Historikerin Christina Morina einmal beschrieben hat. Dass die „Baseballschlägerjahre“ kein Phänomen ausschließlich der 1990er Jahre waren, sondern Ostdeutschland bis weit in die Nullerjahre prägten, behandelt der Song 9010 (2019) von Kummer. Der Sänger der Chemnitzer Band Kraftklub thematisiert hier Gewalterfahrungen als Alltagserfahrung.

Hintergrund:&#38;nbsp;„Baseballschlägerjahre”Der Begriff stammt von dem Journalisten Christian Bangel, der in seiner Jugend in Frankfurt/Oder selbst prägende Erfahrungen mit rechtsextremer Gewalt gemacht hat. Unter dem Hashtag #baseballschlaegerjahre rief er 2019 bei twitter dazu auf, von ähnlichen Erfahrungen zu berichten. Die bis dato hunderten Berichte verdeutlichen die Vielzahl von Übergriffen und Angriffen durch Neonazis in den 1990er Jahren v.a. in ostdeutschen Dörfern und Städten.

Teilmodul 2 (noch in Arbeit) basiert auf Songs, die in den letzten Jahren entstanden sind und sich mit ostdeutschen Erfahrungen im Umbruchsprozess auseinandersetzen. Zielt 9010 (2019) von Kummer auf eine reflektierte Auseinandersetzung mit Gewalt als Alltagserfahrung und thematisiert Plattenbau O.S.T. (2015) von Zugezogen Maskulin Perspektivlosigkeit in den Nullerjahren, eröffnet der Rapper Trettmann in Grauer Beton (2017) das Panorama einer Zeit und eröffnet den Blick auf eine Jugend, die von Perspektivlosigkeit und Prekarität geprägt war. In dem Rap-Song König der Hunde (2017) von Romano beschreibt dieser die Lebenswelt von Jugendlichen im Umbruch in der Großstadt (Berlin) und die Ambivalenz der Zeit als ein dichtes, sich rasant veränderndes Neben- und Übereinander von ganz widersprüchlichen Erfahrungen. Mit der Zeile „Wir ziehen Freiheit auf Lunge” findet er ein Bild für die Erfahrung von Rasanz und Ambivalenz, die typisch ist für v.a. großstädtisch geprägte Teile der sog. „unberatenen Generation”.

Hintergrund: Die „Generation der Unberatenen”Der Generationsforscher Bernd Lindner gab den, nach 1975 geborenen, Kindern der DDR das Label „Generation der Unberatenen”. Damit beschreibt er eine Generation, die sich weitgehend ohne Hilfestellung von Erziehungsautoritäten- und Institutionen (also Eltern, Pädagog*innen, Jugendorganisationen, Vereine oder Medien) in dem Nachwendejahrzehnt orientieren musste. Weitere, inhaltlich zum Teil anders gelagerte, Bezeichnungen sind „Dritte Generation Ostdeutschland”&#38;nbsp; (als eine spätere Selbstbezeichnung) oder „Wendekinder”.

Zum Weiterlesen: 
Kerstin Brückweh/Clemens Villinger/Kathrin Zöllner: Die lange Geschichte der “Wende”. Geschichtswissenschaft im Dialog, Berlin 2020.

Norbert Frey/Franka Maubach/Christina Morina/Maik Tändler: Zur rechten Zeit. Wider die Rückkehr des Nationalismus, Berlin 2019.

Thomas Großbölting: Wiedervereinigungsgesellschaft. Aufbruch und Entgrenzung in Deutschland seit 1989/90, Bonn 2020.

Alexander Leistner/Monika Wohlrab-Sahr (Hrsg.): Das umstrittene Erbe von 1989. Zur Gegenwart eines Gesellschaftszusammenbruchs, Köln 2021.
Bernd Lindner: Zwischen Integration und Distanzierung. Jugendgenerationen in der DDR in den sechziger und siebziger Jahren, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 45 (2003), S. 33-39.
Steffen Mau: Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft, Frankfurt am Main 2019.

Rechte Gewalt in den 1990er Jahren (Themenheft), Aus Politik und Zeitgeschichte 72 (2022), H. 49-50.&#38;nbsp;






	
	


&#60;img width="1944" height="1181" width_o="1944" height_o="1181" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/386d1f96bc85270d6bc2ebba5193dad394f2038903afb3a4942dbf22a6d4dd35/TM_1.jpg" data-mid="123488415" border="0" data-scale="66" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/386d1f96bc85270d6bc2ebba5193dad394f2038903afb3a4942dbf22a6d4dd35/TM_1.jpg" /&#62;
 ︎︎︎ MATERIAL für LEHRENDE&#38;nbsp;


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		<title>Didaktisches Material</title>
				
		<link>https://9und8zig.cargo.site/Didaktisches-Material</link>

		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 22:21:29 +0000</pubDate>

		<dc:creator>89 rockt!</dc:creator>

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	&#38;nbsp;ZUR ARBEIT MIT DER WEBSITE&#38;nbsp;

AN WEN SICH DIE WEBSITE RICHTET&#38;nbsp;Die Seite richtet sich zum einen an Lehrer*innen, Pädagog*innen und Bildner*innen. Hier finden sie Anregungen für digitale und analoge Vermittlungsangebote. Die Module können als Ganzes oder als einzelne Bausteine genutzt werden, um Workshops und Unterrichtseinheiten zu gestalten. 
Zum anderen richtet sich die Website in Gestaltung und Ausrichtung an Jugendliche. Die Aufgaben sind so angelegt, dass sie von ihnen bearbeitet werden können. Zusätzlich stehen Info- und Hintergrundtexte zur Verfügung. Unser Anliegen ist es, zur Arbeit mit (Pop)Musik als Zugang zu Geschichte anzuregen. Wir wollen einen niedrigschwelligen Zugang zu historischem Lernen ermöglichen und zugleich Perspektiven eröffnen, die die Auseinandersetzung mit der Heterogenität von Erinnerung und Erfahrung sucht und Bezüge zur Gegenwart eröffnet. Dabei verstehen wir unsere Vorschläge als Angebote und wollen zum selbstständigen Weiterdenken, Weiterplanen und Musik-Neu-Hören anregen.


	

	


AUFBAU DER WEBSITEAuf dieser Seite präsentieren wir zwei thematische Module: Modul A „Freiheit auf Lunge – Wandel erfahren und dokumentieren“ und Modul B „Die 1990er freilegen. Zum Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart“. Beiden Modulen sind Teilmodule zugeordnet. Diese umfassen konkrete Vorschläge für die Arbeit in Workshops und Unterrichtseinheiten. Sie sind angereichert mit Videos, Fotos, Hintergrundtexten und Arbeitsblättern zum Herunterzuladen.Die Teilmodule haben einen konkreten Ablauf; die einzelnen Arbeitsschritte können aber auch im Sinne eines Bausteinsystems individuell kombiniert werden. Didaktische Hinweise finden sich direkt bei den jeweiligen Teilmodulen unter „Infos und Material“ sowie in der Menüleiste unter „Didaktisches&#38;nbsp;Material“.

	

	&#38;nbsp;MATERIAL MODUL A&#38;nbsp;




&#38;nbsp;&#60;img width="1944" height="1103" width_o="1944" height_o="1103" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/a50b1eaa0d6edada86818fa22f976ac26e677d2936f942eae85bad98cd791edd/tm1_button-Kopie.jpg" data-mid="121334977" border="0" data-scale="77" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/a50b1eaa0d6edada86818fa22f976ac26e677d2936f942eae85bad98cd791edd/tm1_button-Kopie.jpg" /&#62;

GRUNDIDEE UND ZIELDie Schüler*innen setzen sich in diesem Modul mit der Frage auseinander, welche Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche an den politischen Wandel von 1989/90 geknüpft waren. Dazu eignet sich das Lied Wind of Change besonders, weil es zum sonografischen Gedächtnis der Zeit gehört und beispielhaft für das Grundgefühl der Umbruchjahre in unserer Geschichtskultur steht. 
Das Musikvideo, das knapp 20 Jahre nach dem Song entstanden ist, kommentiert wiederum die dort besungenen Wünsche und Hoffnungen. Ausgehend von diesem Spannungsverhältnis stehen in dem Modul sowohl der Liedtext und die musikalische Gestaltung als auch das Video zur Debatte. 

Durch die Auseinandersetzung mit historischen Zukunftsentwürfen sollen die Lernenden angeregt werden, ihre eigenen Erwartungen und Wünsche an die Zukunft vor dem Hintergrund anhaltender Krisen und Konflikte zu reflektieren. Damit soll das Geschichtsbewusstsein der Schüler*innen auf mehreren Ebenen angesprochen werden. 

Geschichtsbewusstsein, verstanden als „Orientierung der eigenen Lebenspraxis in der Zeit“ (Pandel, 2017, 138), ist vor allem Zeitbewusstsein, also die Unterscheidung der Zeitmodi Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie das Erkennen der Veränderungen im Zeitverlauf (Wandelbewusstsein). Zugleich lässt sich anhand &#38;nbsp;der Materialien herausarbeiten, dass es trotz Wandel und Veränderung zentrale „epochaltypische Schlüsselprobleme“ (Wolfgang Klafki) wie Krieg und Frieden, Mensch und Umwelt gibt, die über die Zeiten hinweg die Menschen beschäftigen und ihre Zukunftserwartungen prägen.



MÖGLICHER ABLAUF 
Die Schüler*innen analysieren in einem ersten Schritt in Partner*innenarbeit das Lied Wind of Change und arbeiten heraus, mit welchen Metaphern die Musiker den Wandel beschreiben und auf welche konkreten Ereignisse sie sich beziehen. Diese Arbeit gibt den Schüler*innen die Gelegenheit, Fragen oder Unklarheiten zu benennen und diese durch Nachrecherche zu klären. Eventuell stellen sie auch Diskrepanzen zu dem bereits Erlernten und den Deutungen fest, die ihnen das Lied bietet. 

In Verbindung mit der spezifisch musikalischen Gestaltung des Liedes geht es in einem weiteren Schritt darum, Erwartungen und Wünsche an die Zukunft aus der Perspektive der Jahre 1989/90 herauszuarbeiten. 

In einem dritten Arbeitsschritt wird das Video zur Analyse hinzugezogen. Nun sollen die Schüler*innen in Kleingruppen herausarbeiten, wie krisenanfällig und politisch instabil die Welt aus der Perspektive des Jahres 2009 wahrgenommen wurde. Ausgehend von dem Musikvideo sollen die Lernenden nun die Frage nach den Zukunftshoffnungen vertiefen, die die Musiker an die politische Wende gebunden haben und wie sie 20 Jahre später diese Hoffnungen und Erwartungen einschätzten.
 
Auf der Grundlage dieser Ausarbeitung kann beispielsweise festgehalten werden, dass das Lied gerade deshalb als das Lied der Wende gilt, weil es die Hoffnungen auf eine bessere zukünftige Entwicklung formuliert und in musikalisch emotionalisierenden Worten einfängt. 

Darüber hinaus werden die Schüler*innen motiviert, sich über ihre eigenen Wünsche und Erwartungen an die Zukunft zu verständigen und sie mit den historischen Zukunftserwartungen abzugleichen.&#38;nbsp;






	

	





THEMENFELDER &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;
Ende des Kalten Krieges in Europa, deutsche Wiedervereinigung, historische und gegenwärtige Zukunftserwartungen
VORWISSEN
Ereignisse Ende der 1980er Jahre, die zur politischen Wende in Deutschland führten, vor allem Rolle der Sowjetunion und von Michael Gorbatschow 
MUSIKBEISPIEL
Wind of Change (1989, Scorpions)
WEITERES HÖRBEISPIELE ZUM THEMA
siehe www.89goespop.de
ZEITUMFANG
90 Minuten&#38;nbsp;
METHODE
Lied und Musikvideo analysieren&#38;nbsp;
TECHNIK
Videobeamer mit Lautsprecher für Vorführung im Plenum, Kopfhörer und individuelle digitale Abspielgeräte (z.B. Smartphones)
ZIELGRUPPE
Schüler*innen der Fächer Geschichte, Politik-/Sozialkunde o.ä., Deutsch, fachübergreifender Unterricht, 9. und 10. Klasse sowie Sekundarstufe II

Ablaufplan (tabellarisch)

︎︎︎︎ Ablaufplan: Zukunftserwartungen

Materialien
︎︎︎︎&#38;nbsp;AB1: Das Lied analysieren

︎︎︎︎ AB2: Das Musikvideo analysieren

︎︎︎︎ AB3: Zukunftserwartungen gestern und heute 



 
	

	



	
 &#60;img width="1944" height="1103" width_o="1944" height_o="1103" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/68683ae2b3bcb235aa4aa06de47f11d3202b3d76f9cddc66fadb0c0e98ae8267/tm3_button.jpg" data-mid="121334979" border="0" data-scale="77" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/68683ae2b3bcb235aa4aa06de47f11d3202b3d76f9cddc66fadb0c0e98ae8267/tm3_button.jpg" /&#62;

GRUNDIDEE UND ZIELIn diesem Modul geht es darum, dass sich die Schüler*innen mit dem spezifischen Lebensgefühl der Jugendlichen um 1990 auseinandersetzen und sie dieses mit den historischen Erfahrungen des radikalen Wandels von verbindlich scheinenden gesellschaftlichen, politischen und sozialen Maßstäben in Verbindung bringen. 
In König der Hunde beschreibt Romano bildhaft in Sprache und eigener Performance jenes Lebensgefühl der Heranwachsenden in den unmittelbaren Nachwendejahren. Im Mittelpunkt steht das ambivalente Gefühl von absoluter Freiheit und gefährlicher Haltlosigkeit, mit dem Heranwachsende&#38;nbsp; um 1990 konfrontiert waren, in einer Phase, die ohnehin als biografische Schwelle zwischen Kindheit und Jugend steht. Die Intensität der Alltagserfahrungen wird durch die scheinbare Kühle und Distanz der Performance und der eingängigen fast monoton scheinenden musikalischen Gestaltung des Rap-Songs unterstrichen. 


MÖGLICHER ABLAUFDie Schüler*innen erschließen sich die zentralen Aussagen und die ambivalente Stimmungslage durch schrittweise Beschäftigung zunächst mit dem Text, dann mit der Performance und schließlich durch die Einordnung in Kontextwissen. 

Zusätzlich werden in dem Teilmodul Auszüge aus&#38;nbsp; Texten (einem Roman, einem Sachbuch und einem zeitgenössischen Aufsatz einer Schülerin) zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise erarbeiten sich die Schüler*innen ein eigenes Bild von der sog. Wendegeneration. Das ist die Voraussetzung für das kreative Schreiben, mit dem das Modul abschließt. 
Kreatives Schreiben im Geschichtsunterricht ist für das historische Lernen in einem „schülerorientierten und -aktivierenden“ Geschichtsunterricht ein Schlüsselkriterium (Memminger 2015, 64). Kreatives Schreiben im Geschichtsunterricht umfasst „alle Manifestationen der Handlung Schreiben, die breiten Raum für eigene Gestaltung lassen und über streng gelenkte Analyseaufträge, eine Wiedergabe von Fakten und Sachverhalten oder ,aufsatzartiges’ Schreiben hinausgehen“ (ebd., 98). Dies kann sich in spielerischen, erzählerischen und fiktiven Formen vollziehen, die Fantasie und Kreativität in besonderer Weise ansprechen. Denkbar sind aber auch freiere Varianten des kommentierenden oder reflektierenden Schreibens. Ziel ist es in jedem Fall, dazu zu motivieren, historische Sachverhalte eigenständig und produktiv zu verwerten und in einen anderen Zusammenhang zu stellen, sodass etwas Neues entsteht, das im Idealfall die Fähigkeit zu historischem Denken und Verstehen spiegelt (ebd.). Wichtige Ziele kreativen Schreibens sind daher die Vertiefung von Lerninhalten, Wahrnehmung von Multiperspektivität, „empathischer Nachvollzug und Verstehen“ (ebd., 101). Der Vorteil dieser Methode ist, dass den Schüler*innen immer bewusst bleibt, dass Geschichte eine Konstruktion aus der jeweiligen Perspektive heraus ist und dass die eigene Imagination und Perspektivität den Blick auf die Geschichte bestimmen. 





	
	
THEMENFELDER &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;
Jugend im Umbruch, Wendegeneration als „unberatene Generation“ 
VORWISSEN
Gesellschaftlicher Wandel in der Umbruchszeit, Gesellschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse in der DDR, Erziehung von Kindern und Jugendlichen in der DDR, Probleme und Herausforderung der deutschen Wiedervereinigung 
MUSIKBEISPIEL
König der Hunde (2017, Romano)
WEITERES HÖRBEISPIELE ZUM THEMA
siehe www.89goespop.de
ZEITUMFANG
90 Minuten&#38;nbsp;
METHODE
Lied und Musikvideo analysieren, kreatives Schreiben&#38;nbsp;
TECHNIK
Videobeamer mit Lautsprecher für Vorführung im Plenum, Kopfhörer und individuelle digitale Abspielgeräte (z.B. Smartphones)
ZIELGRUPPE
Schüler*innen der Fächer Geschichte, Politik-/Sozialkunde o.ä.,&#38;nbsp;Deutsch, fachübergreifender Unterricht, 10.-12. Klasse

Ablaufplan (tabellarisch)
︎︎︎︎ Ablaufplan: Wandel in Worte fassen
Materialien&#38;nbsp;︎︎︎︎ AB1: Das Lied erschließen
︎︎︎︎ AB2: Von Null auf Hundert

︎︎︎︎ PDF: Textauszüge


	

	



	&#38;nbsp;MATERIAL MODUL B&#38;nbsp;



 &#60;img width="1944" height="1181" width_o="1944" height_o="1181" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/00aefb733fc69bcc126456ff26ce1a0252378fe72d1654bc8ad9107cee92f9f0/TM_1.jpg" data-mid="123488657" border="0" data-scale="77" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/00aefb733fc69bcc126456ff26ce1a0252378fe72d1654bc8ad9107cee92f9f0/TM_1.jpg" /&#62;

GRUNDIDEE UND ZIELIn dem Tagesseminar geht es darum, sich das Themenfeld Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalterfahrungen in den 1990er Jahren historisch zu erschließen und in seiner Komplexität zu reflektieren. 

Der Workshop ist um drei Songs herum gebaut, die im weiteren Verlauf unterschiedliche Funktionen erfüllen: Erstens dienen sie als niedrigschwelliger Zugang zum Thema selbst. Zweitens lernen die Schüler*innen im Workshop Songs als historische Quelle zu lesen und in ihrem Kontext zu interpretieren. Themenbezogene Begriffe und Topoi können über die Songs erschlossen und zum Ausgangspunkt einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema gemacht werden. Drittens sind die Songs Ankerpunkte einer eigenständigen und kreativen Auseinandersetzung mit den erworbenen Kenntnissen. 
Ziel ist es, die Schüler*innen zu motivieren, historische Sachverhalte eigenständig und produktiv zu verwerten und in einen anderen Zusammenhang zu stellen. Dies erfolgt über kreative Zugänge (kreatives Schreiben sowie die eigenständige Produktion von visuellen Medien). Über diese soll in der Auseinandersetzung mit dem historischen Thema, den besonderen Quellen und ihren Deutungen etwas Neues entstehen. Idealerweise ist damit die Vertiefung von Lerninhalten verbunden sowie die Wahrnehmung von Multiperspektivität und einem „empathischen Nachvollzug und Verstehen“ (Memminger 2015, 101). 
Ein weiterer Vorzug der Arbeit mit kreativen Transfermethoden&#38;nbsp; ist, dass den Schüler*innen auf diese Weise immer bewusst bleibt, dass auch Geschichte eine Konstruktion aus der jeweiligen Perspektive heraus ist und dass die eigene Imagination und Perspektivität den Blick auf die Geschichte mitbestimmen.

Über die dreistufige Auseinandersetzung mit den Songs kann eine Sensibilität für Vergangenheit und Vergangenheitsdeutungen mit der Reflexion von gegenwärtigen Fragen verknüpft werden. Der Workshop zielt damit sowohl auf die Vermittlung von historischem Wissen als auch auf die Ausbildung von Geschichtsbewusstsein. 


MÖGLICHER ABLAUFDer Workshop ist als Verbindung von analogen und digitalen Elementen angelegt und kann in situ stattfinden.&#38;nbsp;Einzelne Teile können aber auch ausschließlich digital durchgeführt werden. Sie müssten dann mit Blick auf die notwendigen Materialien und Technik entsprechend angepasst werden.

Im ersten Schritt erschließen sich die Teilnehmer*innen ausgehend von dem Begriff „Baseballschlägerjahre“ sowie von visuellen Stimuli (Fotos) zunächst&#38;nbsp; assoziativ das Themenfeld. Ziel ist es hier, niedrigschwellig zum Thema hinzuführen und zugleich bestehendes Vorwissen abzurufen.

Im Anschluss folgt eine thematische Annäherung auf der Grundlage der drei Songs. Nach dem Motto „Drei Songs, drei Ecken“ hören sich die Teilnehmer*innen die Songs nacheinander an und notieren Stichworte und Fragen auf einem Flipchart, die jeweils durch die Nachfolgenden ergänzt und möglicherweise schon beantwortet werden. Um diesen Prozess zu strukturieren, ist zu empfehlen, dass jeweils ein*e Verantwortliche*r (am besten ein*e Pädagog*in) pro Flipchart ausgewählt wird. Die Person kann im Anschluss auch die Ergebnisse zusammenfassen. Während dieses Arbeitsschritts haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Fragen und Unklarheiten zu benennen, sich wechselseitig aufeinander zu beziehen und voneinander zu lernen. Eventuell erkennen sie bereits hier Differenzen zwischen bestehendem Wissen (Schul- oder Erfahrungswissen) und den verschiedenen Deutungen, die in den Songs angeboten werden.
Nach diesem Workshopteil am konkreten Material wird der Blick geweitet und es folgt eine kontextualisierende Einheit. Die Teilnehmer*innen schauen sich gemeinsam eine Dokumentation (Video, 16 Minuten) an, die Einblicke in die historischen Kontexte der „Baseballschlägerjahre” liefert. Im Plenum werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengetragen und durch die Seminarleitung gesammelt, festgehalten und strukturiert.

Im Anschluss arbeiten die Teilnehmer*innen wieder in Kleingruppen. Nun erschließen sie sich die Songs einzeln und gehen mehr in die Tiefe. Ausgehend von konkreten Fragen erarbeiten sie sich die zentralen Inhalte und Deutungen der Songs und ihre jeweilige Perspektivierung. 

Auf dieser Grundlage erhalten die Teilnehmer*innen schließlich die Möglichkeit, sich individuell und kreativ mit dem Gelernten auseinanderzusetzen und Bezüge zu Gegenwart und eigener Lebenswelt herzustellen. Dabei stehen zwei Aufgaben zur Auswahl: Erstens können die Teilnehmer*innen eine neue Strophe zu einem der Songs schreiben. Zweitens haben sie die Möglichkeit, zu einem der Songs (oder einer Strophe) ein Video zu erstellen. Hier können sie mit Fotos und kleinen Videosequenzen arbeiten, die konkret oder metaphorisch, kontextualisierend oder durch neue Deutungen ergänzend dem Song eine zusätzliche Dimension verleihen. 

Über die konkrete, kreative Umsetzung erfolgt neben der Festigung von Wissen eine Reflektion über mögliche Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der Situation in den 1990er Jahren und der Gegenwart. Darüber hinaus kann diese Aufgabe dazu einladen, die eigene Perspektivität zu reflektieren und darüber nachzudenken, wie Narratives/Erzähltes (Strophe) und Visuelles (Video) Geschichtsbilder (mit)prägen können.
Zum Abschluss werden die kreativen Perlen im Plenum vorgeführt. 














	
	




THEMENFELDER &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;
Rassismus, Rechtsextremismus, Gewalterfahrungen in der Wende- und Nachwendezeit 
VORWISSEN
Wissen über den politisch-gesellschaftlichen Umbruch in der DDR und über die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen im Transformationsprozess, Asylpolitik in der Bundesrepublik &#38;nbsp;&#38;nbsp;
MUSIKBEISPIELE
Sascha...ein aufrechter Deutscher (1992, Die Toten Hosen)
Fremd im eigenen Land (1992, Advanced Chemistry)
9010 (2019, Kummer)
WEITERES HÖRBEISPIELE ZUM THEMA
siehe www.89goespop.de
ZEITUMFANG
1 Seminartag, 9-16 Uhr&#38;nbsp;
METHODE
Lied und Musikvideo analysieren, kreatives Schreiben
TECHNIK
Videobeamer mit Lautsprecher für Vorführung im Plenum, Kopfhörer und individuelle digitale Abspielgeräte (z.B. Smartphones)
ZIELGRUPPE
Schüler*innen der Fächer Geschichte, Politik-/Sozialkunde o.ä., Deutsch, fachübergreifender Unterricht, 10.-12. Klasse

Ablaufplan (tabellarisch)
︎︎︎︎ Ablaufplan: Baseballschlägerjahre
Materialien 
︎︎︎︎ AB1: Sascha_das Lied analysieren
︎︎︎︎ AB2: Fremd_das Lied analysieren
︎︎︎︎ AB3: 9010_das Lied analysieren
︎︎︎︎ PDF: Hintergrundtexte und Literatur

















	
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Impressum</title>
				
		<link>https://9und8zig.cargo.site/Impressum</link>

		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 22:28:41 +0000</pubDate>

		<dc:creator>89 rockt!</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://9und8zig.cargo.site/Impressum</guid>

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	&#38;nbsp;IMPRESSUM&#38;nbsp;

Angaben gemäß § 5 TMGAlbert-Ludwigs-Universität FreiburgHistorisches SeminarRempartstraße 15D – 79085 Freiburg im BreisgauVertreten durchDr. Anna Lux

Finanzierung durch Mittel der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)
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&#38;nbsp;DATENSCHUTZERKLÄRUNG&#38;nbsp;

 
Einleitung

Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als "Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z.B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als "Onlineangebot“).

 
Stand: 28. Oktober 2020

 
Inhaltsübersicht
 
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Verantwortliche

Dr. Anna LuxAlbert-Ludwigs-Universität FreiburgHistorisches SeminarRempartstraße 15D – 79085 Freiburg im Breisgau


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Übersicht der Verarbeitungen

Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen.

 
Arten der verarbeiteten Daten
 
Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen).Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen).Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern).Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).Kategorien betroffener Personen
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Zusätzlich zu den Datenschutzregelungen der Datenschutz-Grundverordnung gelten nationale Regelungen zum Datenschutz in Deutschland. Hierzu gehört insbesondere das Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten bei der Datenverarbeitung (Bundesdatenschutzgesetz – BDSG). Das BDSG enthält insbesondere Spezialregelungen zum Recht auf Auskunft, zum Recht auf Löschung, zum Widerspruchsrecht, zur Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, zur Verarbeitung für andere Zwecke und zur Übermittlung sowie automatisierten Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling. Des Weiteren regelt es die Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses (§ 26 BDSG), insbesondere im Hinblick auf die Begründung, Durchführung oder Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen sowie die Einwilligung von Beschäftigten. Ferner können Landesdatenschutzgesetze der einzelnen Bundesländer zur Anwendung gelangen.

 
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Wir treffen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und des Ausmaßes der Bedrohung der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

 
Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen und elektronischen Zugangs zu den Daten als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, der Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, die Löschung von Daten und Reaktionen auf die Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes, durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen.

 
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Vorbehaltlich ausdrücklicher Einwilligung oder vertraglich oder gesetzlich erforderlicher Übermittlung verarbeiten oder lassen wir die Daten nur in Drittländern mit einem anerkannten Datenschutzniveau, vertraglichen Verpflichtung durch sogenannte Standardschutzklauseln der EU-Kommission, beim Vorliegen von Zertifizierungen oder verbindlicher internen Datenschutzvorschriften verarbeiten (Art. 44 bis 49 DSGVO, Informationsseite der EU-Kommission: https://ec.europa.eu/info/law/law-topic/data-protection/international-dimension-data-protection_de ).

 
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Cookies sind Textdateien, die Daten von besuchten Websites oder Domains enthalten und von einem Browser auf dem Computer des Benutzers gespeichert werden. Ein Cookie dient in erster Linie dazu, die Informationen über einen Benutzer während oder nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Zu den gespeicherten Angaben können z.B. die Spracheinstellungen auf einer Webseite, der Loginstatus, ein Warenkorb oder die Stelle, an der ein Video geschaut wurde, gehören. Zu dem Begriff der Cookies zählen wir ferner andere Technologien, die die gleichen Funktionen wie Cookies erfüllen (z.B., wenn Angaben der Nutzer anhand pseudonymer Onlinekennzeichnungen gespeichert werden, auch als "Nutzer-IDs" bezeichnet)

 
Die folgenden Cookie-Typen und Funktionen werden unterschieden:

Temporäre Cookies (auch: Session- oder Sitzungs-Cookies): Temporäre Cookies werden spätestens gelöscht, nachdem ein Nutzer ein Online-Angebot verlassen und seinen Browser geschlossen hat.Permanente Cookies: Permanente Cookies bleiben auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert. So kann beispielsweise der Login-Status gespeichert oder bevorzugte Inhalte direkt angezeigt werden, wenn der Nutzer eine Website erneut besucht. Ebenso können die Interessen von Nutzern, die zur Reichweitenmessung oder zu Marketingzwecken verwendet werden, in einem solchen Cookie gespeichert werden.First-Party-Cookies: First-Party-Cookies werden von uns selbst gesetzt.Third-Party-Cookies (auch: Drittanbieter-Cookies): Drittanbieter-Cookies werden hauptsächlich von Werbetreibenden (sog. Dritten) verwendet, um Benutzerinformationen zu verarbeiten.Notwendige (auch: essentielle oder unbedingt erforderliche) Cookies: Cookies können zum einen für den Betrieb einer Webseite unbedingt erforderlich sein (z.B. um Logins oder andere Nutzereingaben zu speichern oder aus Gründen der Sicherheit).Statistik-, Marketing- und Personalisierungs-Cookies: Ferner werden Cookies im Regelfall auch im Rahmen der Reichweitenmessung eingesetzt sowie dann, wenn die Interessen eines Nutzers oder sein Verhalten (z.B. Betrachten bestimmter Inhalte, Nutzen von Funktionen etc.) auf einzelnen Webseiten in einem Nutzerprofil gespeichert werden. Solche Profile dienen dazu, den Nutzern z.B. Inhalte anzuzeigen, die ihren potentiellen Interessen entsprechen. Dieses Verfahren wird auch als "Tracking", d.h., Nachverfolgung der potentiellen Interessen der Nutzer bezeichnet. Soweit wir Cookies oder "Tracking"-Technologien einsetzen, informieren wir Sie gesondert in unserer Datenschutzerklärung oder im Rahmen der Einholung einer Einwilligung.

Hinweise zu Rechtsgrundlagen: 

Auf welcher Rechtsgrundlage wir Ihre personenbezogenen Daten mit Hilfe von Cookies verarbeiten, hängt davon ab, ob wir Sie um eine Einwilligung bitten. Falls dies zutrifft und Sie in die Nutzung von Cookies einwilligen, ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung Ihrer Daten die erklärte Einwilligung. Andernfalls werden die mithilfe von Cookies verarbeiteten Daten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. an einem betriebswirtschaftlichen Betrieb unseres Onlineangebotes und dessen Verbesserung) verarbeitet oder, wenn der Einsatz von Cookies erforderlich ist, um unsere vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen.

 
Speicherdauer: 

Sofern wir Ihnen keine expliziten Angaben zur Speicherdauer von permanenten Cookies mitteilen (z. B. im Rahmen eines sog. Cookie-Opt-Ins), gehen Sie bitte davon aus, dass die Speicherdauer bis zu zwei Jahre betragen kann.

 
Allgemeine Hinweise zum Widerruf und Widerspruch (Opt-Out):
 
Abhängig davon, ob die Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung oder gesetzlichen Erlaubnis erfolgt, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, eine erteilte Einwilligung zu widerrufen oder der Verarbeitung Ihrer Daten durch Cookie-Technologien zu widersprechen (zusammenfassend als "Opt-Out" bezeichnet). Sie können Ihren Widerspruch zunächst mittels der Einstellungen Ihres Browsers erklären, z.B., indem Sie die Nutzung von Cookies deaktivieren (wobei hierdurch auch die Funktionsfähigkeit unseres Onlineangebotes eingeschränkt werden kann). Ein Widerspruch gegen den Einsatz von Cookies zu Zwecken des Onlinemarketings kann auch mittels einer Vielzahl von Diensten, vor allem im Fall des Trackings, über die Webseiten https://optout.aboutads.info und https://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Daneben können Sie weitere Widerspruchshinweise im Rahmen der Angaben zu den eingesetzten Dienstleistern und Cookies erhalten.


Verarbeitung von Cookie-Daten auf Grundlage einer Einwilligung: 

Bevor wir Daten im Rahmen der Nutzung von Cookies verarbeiten oder verarbeiten lassen, bitten wir die Nutzer um eine jederzeit widerrufbare Einwilligung. Bevor die Einwilligung nicht ausgesprochen wurde, werden allenfalls Cookies eingesetzt, die für den Betrieb unseres Onlineangebotes unbedingt erforderlich sind.


Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).
 
Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting

Um unser Onlineangebot sicher und effizient bereitstellen zu können, nehmen wir die Leistungen von einem oder mehreren Webhosting-Anbietern in Anspruch, von deren Servern (bzw. von ihnen verwalteten Servern) das Onlineangebot abgerufen werden kann. Zu diesen Zwecken können wir Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste sowie Sicherheitsleistungen und technische Wartungsleistungen in Anspruch nehmen.


Zu den im Rahmen der Bereitstellung des Hostingangebotes verarbeiteten Daten können alle die Nutzer unseres Onlineangebotes betreffenden Angaben gehören, die im Rahmen der Nutzung und der Kommunikation anfallen. Hierzu gehören regelmäßig die IP-Adresse, die notwendig ist, um die Inhalte von Onlineangeboten an Browser ausliefern zu können, und alle innerhalb unseres Onlineangebotes oder von Webseiten getätigten Eingaben.

 
Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles: 

Wir selbst (bzw. unser Webhostinganbieter) erheben Daten zu jedem Zugriff auf den Server (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Serverlogfiles können die Adresse und Name der abgerufenen Webseiten und Dateien, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmengen, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) und im Regelfall IP-Adressen und der anfragende Provider gehören.

 
Die Serverlogfiles können zum einen zu Zwecken der Sicherheit eingesetzt werden, z.B., um eine Überlastung der Server zu vermeiden (insbesondere im Fall von missbräuchlichen Angriffen, sogenannten DDoS-Attacken) und zum anderen, um die Auslastung der Server und ihre Stabilität sicherzustellen.
 
Verarbeitete Datenarten: Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).Zwecke der Verarbeitung: Erbringung vertragliche Leistungen und Kundenservice.Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).
Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

Jimdo: Hostingplattform für Blogs / Websites; Dienstanbieter: Jimdo GmbH, Stresemannstr. 375, 22761 Hamburg, Deutschland; Website: https://de.jimdo.com; Datenschutzerklärung: https://de.jimdo.com/info/datenschutzerklaerung.
Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via soziale Medien) werden die Angaben der anfragenden Personen verarbeitet, soweit dies zur Beantwortung der Kontaktanfragen und etwaiger angefragter Maßnahmen erforderlich ist.

 
Die Beantwortung der Kontaktanfragen im Rahmen von vertraglichen oder vorvertraglichen Beziehungen erfolgt zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten oder zur Beantwortung von (vor)vertraglichen Anfragen und im Übrigen auf Grundlage der berechtigten Interessen an der Beantwortung der Anfragen.

 
Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen).Betroffene Personen: Kommunikationspartner.Zwecke der Verarbeitung: Kontaktanfragen und Kommunikation.Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).
 
Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben gelöscht, sobald deren zur Verarbeitung erlaubten Einwilligungen widerrufen werden oder sonstige Erlaubnisse entfallen (z.B., wenn der Zweck der Verarbeitung dieser Daten entfallen ist oder sie für den Zweck nicht erforderlich sind).

Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung auf diese Zwecke beschränkt. D.h., die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen oder deren Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person erforderlich ist.

Weitere Hinweise zu der Löschung von personenbezogenen Daten können ferner im Rahmen der einzelnen Datenschutzhinweise dieser Datenschutzerklärung erfolgen.

 

Änderung und Aktualisierung der Datenschutzerklärung

Wir bitten Sie, sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z.B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird.

 
Sofern wir in dieser Datenschutzerklärung Adressen und Kontaktinformationen von Unternehmen und Organisationen angeben, bitten wir zu beachten, dass die Adressen sich über die Zeit ändern können und bitten die Angaben vor Kontaktaufnahme zu prüfen.

 
Begriffsdefinitionen

In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Übersicht über die in dieser Datenschutzerklärung verwendeten Begrifflichkeiten. Viele der Begriffe sind dem Gesetz entnommen und vor allem im Art. 4 DSGVO definiert. Die gesetzlichen Definitionen sind verbindlich. Die nachfolgenden Erläuterungen sollen dagegen vor allem dem Verständnis dienen. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert.

 
Personenbezogene Daten: "Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden "betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.Verantwortlicher: Als "Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.Verarbeitung: "Verarbeitung" ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten, sei es das Erheben, das Auswerten, das Speichern, das Übermitteln oder das Löschen.
Erstellt mit kostenlosem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke







	

	
&#38;nbsp;BILDRECHTE&#38;nbsp;

Startseite&#38;nbsp;

Ost- und Westdeutsche auf dem Brandenburger Tor, 1989. 
Foto: unbekannt/Lear 21 @ Englische Wikipedia; Ausschnitt, eingefärbt; lizenziert unter CC BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en Quelle:&#38;nbsp;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg
Modul A/Modulbeschreibung: Fotos im Text

Kosmetikverkauf in Leipzig, März 1990. 
Foto: Maria Notbohm

 Hoffnungsfroh in die Zukunft? Szene in Leipzig, Frühjahr 1990. Foto: Maria Notbohm

Modul A/Modulbeschreibung: Symbolbilder

1) Silvesterfeier 1989/90, Berliner Mauer, eingefärbt.&#38;nbsp;
Foto: Maria Notbohm

2) Tür in der Mauer/Ende einer Diktatur. 
Foto: Gabriele Greaney; Ausschnitt, eingefärbt; lizenziert unter CC BY-SA 3.0 DE, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/
Quelle:&#38;nbsp;https://www.wir-waren-so-frei.de/index.php/Detail/Object/Show/object_id/4675/set_id/304

3) East German Punk, 1999. 
Foto: Merit Schambach; Ausschnitt, eingefärbt; lizenziert unter &#38;nbsp;CC BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Quelle:&#38;nbsp;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:EastGermanPunk.png

Modul A/Teilmodul 1: Startbild

Am Potsdamer Platz, 16. November 1989.
Foto: Foto: Fumiko Matsuyama; lizenziert unter CC BY-NC-ND 3.0 DE, siehe https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/
Quelle: https://www.wir-waren-so-frei.de/index.php/Detail/Object/Show/object_id/2250
Modul A/Teilmodul 3: Startbild
Romano. Cover vom Album “Jenseits von Köpenick” (2015).
Foto: Virgin Records

Modul B/Modulbeschreibung: Fotos im Text

Bomberjacken im Sonderangebot, 2019.Foto: privat&#38;nbsp;

Demonstration in Leipzig, 5. April 1990. 
Foto: Maria Notbohm

Modul B/Modulbeschreibung: Symbolbilder
1) Montagsdemonstration in Leipzig, 20. November 1989, Ausschnitt, eingefärbt.&#38;nbsp;
Foto: Maria Notbohm

2) Szene in Leipzig, 1990/91, Ausschnitt, eingefärbt.&#38;nbsp;
Foto: Maria Notbohm

Modul B/Teilmodul 1: Startbild

Die Stimmung kippt. Montagsdemonstration in Leipzig am 20. November 1989. 
Foto: Maria Notbohm

 Modul B/Teilmodul 1: Foto-Collage (Arbeitsschritt 1)

Montagsdemonstration in Leipzig am 20. November 1989. 
Foto: Maria Notbohm

 „Wohlstandsmüll“ vor dem Hauptbahnhof in Leipzig, Frühjahr 1990. 
Foto: Maria Notbohm

 Das Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen wurde 1992 nach den Übergriffen auf sog. Asylbewerberheime zum Symbol rassistischer Gewalt in den Nachwendejahren. Das Bild stammt von 2006. 
Foto: mc005; lizenziert unter GNU Free Documentation License V1.2/CC BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rostock-Lichtenhagen_Sonnenblumenhaus.jpg

 Der Aufenthaltsstatus der DDR-Vertragsarbeiter wurde quasi über Nacht unklar. Hier eine vietnamesische Vertragsarbeiterin&#38;nbsp; bei der Ausreise von Ost-Berlin nach Hanoi, 9. November 1990. Foto: Bernd Settnik; Bundesarchiv, Bild 183-1990-1109-033; lizenziert unter CC-BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-1109-033,_Berlin,_Abflug_vietnamesischer_Arbeiter.jpg

 Bundeskanzler Helmut Kohl sprach von „blühenden Landschaften“ und wurde (zunächst) euphorisch in Erfurt begrüßt, 20. November 1990. 
Foto: Heinz Hirndorf; Bundesarchiv, Bild 183-1990-0220-032; lizenziert unter CC-BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Quelle:&#38;nbsp;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-0220-032,_Erfurt,_Helmut_Kohl_im_Wahlkampf.jpg

 Gegen rassistische Übergriffe gab es immer wieder (v.a. in den großen Städten) zivilgesellschaftlichen Protest, hier im Rahmen einer Demonstration auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz unter dem Titel „In- und Ausländer gemeinsam – Menschenrecht sind unteilbar“, 24. April 1990. 
Foto: Klaus Oberst; Bundesarchiv, Bild 183-1990-0424-036; lizenziert unter CC BY-SA 3.0 DE, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-0424-036,_Berlin,_Demonstranten_gegen_Ausländerfeindlichkeit.jpg

 Braunkohleabbau war ein zentraler Wirtschaftszweig in der DDR. Und eine große Belastung für Natur und Umwelt. Hier das Braunkohleveredelungswerk in Espenhain, dem „dreckigsten Dorf Europas“, 13. Juli 1990. 
Foto: Waltraud Grubitzsch (geb. Raphael); Bundesarchiv, Bild 183-1990-0713B-021; lizenziert unter CC-BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Quelle:&#38;nbsp;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-0713B-021,_Espenhain,_Braunkohleveredelungswerk.jpg

 Nationalistische Töne finden sich früh auf den Montagsdemonstrationen. Offensiv versuchten&#38;nbsp; Vertreter der extremen Rechte aus der Bundesrepublik diese Stimmen für sich zu nutzen. Hier zu sehen eine Reichskriegsflagge auf einer Demonstration in Leipzig, 22. Januar 1990. 
Foto: Friedrich Gahlbeck; Bundesarchiv, Bild 183-1990-0122-027; lizenziert unter CC-BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Quelle:&#38;nbsp;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-0122-027,_Leipzig,_Montagsdemonstration.jpg

 1990 standen die Jugendclubs in der ehemaligen DDR vor einer ungewissen Zukunft. Häufig konnten sie ihre Miete nicht mehr zahlen und mussten anderen Einrichtungen weichen. In diesen Jugendclub in Berlin-Marzahn sollte ein Drogeriemarkt einziehen, 1. November 1990. 
Foto: Thomas Uhlemann; Bundesarchiv, Bild 183-1990-1101-303; lizenziert unter CC-BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-1101-303,_Berlin-Marzahn,_Jugendklub.jpg
Didaktisches Material: Symbolbilder
1) Ost- und Westdeutsche auf dem Brandenburger Tor, 1989. Foto: unbekannt/Lear 21 @ Englische Wikipedia; Ausschnitt, eingefärbt; lizenziert unter CC BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg
2) East German Punk, 1999. Foto: Merit Schambach; Ausschnitt, eingefärbt; lizenziert unter &#38;nbsp;CC BY-SA 3.0, siehe: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.enQuelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:EastGermanPunk.png
3) Montagsdemonstration in Leipzig, 20. November 1989, Ausschnitt, eingefärbt. Foto: Maria Notbohm

























	
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